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Jauerling vs wir

Das Match endete mit einem 2:1 Sieg für die Jungs aus der Metropolregion Maria Laach. Vor dem Matchbericht kurz die technischen Aufstellungen der Mannschaften:

 Jauerling:

Aufstellung: Schumacher 28/28 (Köln) - Kaltz 29/62 (Hamburg), Stielike 27/26 (Real), Kh. Förster 23/38 (Stuttgart), Briegel 26/30 (Kaiserslautern) - Dremmler 27/14 (Bayern), Breitner 30/44 (Bayern), Magath 28/23 (Hamburg), K.-H. Rummenigge 26/55 (Bayern) - Littbarski 22/10 (Köln), Hrubesch 31/19 (Hamburg)
Eingewechselt: Matthäus 21/9 (Mönchengladbach) für K.-H. Rummenigge, Fischer 32/41 (Köln) für Hrubesch

 Scheibbs:

Aufstellung: Koncilia (Austria), Krauss (Rapid), Obermayer (Austria), Pezzey (Eintracht Frankfurt) Degeorgi (Admira), Hattenberger (Wacker Innsbruck), Prohaska (FC Internationale Arnautovic), Hintermaier (1. FC Nürnberg), Weber, (Rapid), Schachener (AC Cesena), Krankl (Rapid)

 

Huch, das war ja jetzt glatt die falsche Aufstellung - mämlich die von Deutschland - Österreich vom 25.06.1982 in Gijon. Hmmmm, warum ist mir die bloß eingefalen. Vermutlich weil gerade WM ist und Algerien gestern gespielt hat. Viel mehr steckt da sicherlich nicht dahinter!

 Aber nun zum Bericht.

An ihren Auswärtsfahrten sollst du sie erkennen. Und am besten an Auswärtsfahrten Anfang Juni bei bestem Wetter ins ferne Waldviertel. Also wirds nix mit Sauli und Metzi. Über die restlichen Abwesenden, die dennoch Zeit auf einem Fußballplatz verbracht haben, hüllen wir den Mantel des Schweigens. Nur ich und Dani nehmen die beschwerlichen Reisestrapazen ins wilde Woodquarter auf uns. Aber am Anfang wird getankt - die Karre mit Benzin, ich mit Mineral und Dani mit Bier.

Kurz bevor wir uns von der Zivilisation verabschieden erblicken wir ein wunderbares Standl mit sehr delikat aussehenden Steckerlfischen und beschließen sogleich dort unser Abendessen nach dem zu erwartenden glorreichen Sieg einzunehmen.

 Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die erste Verwunderung kommt auf als wir einen PHÄTTEN Bently mit Wiener Kennzeichen entdecken. Vom Grinsen als wir den Besitzer samt Entourage entdecken, wollen wir gar nicht reden.

 Die ersten 27 Minuten versäumen wir in weiser Voraussicht, indem wir uns dem Match Nigeria gegen Argentinien widmen. Und hiermit möchte ich alle "bösen" Worte zurücknehmen, die ich je gegen Kellnerinnen unseres Eisquasimonopolisten gerichtet hab. Die Bedienung der Jauerlinger Kantine ist langsamer als Richi in der Defensivbewegung.

Als wir die wirklich knuffige (anders kann man die einfach nicht beschreiben) Tribüne betreten steht es schon 1:0 für Deutschland  Jauerling. So richtig lässt sich für uns das Tor nicht mehr rekonstruieren, AAAAAABER unsere These der Tribünenexpertise lautet wie folgt: Wäre es nicht SO gefallen, hätte es irgendwie anders ein Tor für Deutschland gegeben. Vermutlich halt.

Die Haupterkenntnis der ersten Halbzeit ist: Manche Spieler gehören nicht in die Kampfmannschaft, sondern sind einfach die geborenen Reservespieler. Ahoi Käptain Querschläger!

 Der gemeine Jauerlinger Zuseher ist im übrigen ein recht netter Kerl, der eine Bently fährt und sich mehrere Prostituierte hält. Dazu trägt man ein leicht homoerotisches rosa Hemd der Marke - "ich hab reich geerbt und Studier drum auf der WU".
Aber er ist ein 0possum. (Danke lieber Wolfi für diesen sehr inspirierenden Satz)

Wahr ist was wahr ist - er ist ein ganz netter Mensch, ich glaub noch immer, daß er bei "Das Geschäft mit der Liebe mitspielt" und so scherzen wir immer wieder hin und her!

Halbzeit 2 gibt dann schon mehr her. Vor allem wettertechnisch. Es donnert und blitzt und donnert und blitzt und das ganze wieder retour. Dazwischen schießt unser dosenaffiner Stürmer nach einem etwas fragwürdigen Herauslaufen aus hyperspitzen Winkel den Ausgleich.

Aber wenn man schon Geld für ein Spiel in die Hand nimmt, dann sollte man auch auf den wichtigsten Mann am Platz nicht vergessen. DIE PFEIFE. So gibt es, nach einer Berührung, die nicht mal in den USA für eine Anklage wegen sexueller Belästigung ausreichen würde, einen etwas fragwürdigen Elfmeter. Plötzlich verstehe ich nur noch Verschiebebahnhof.
Hilft nix - 2:1 für die Teutonen aus dem Granit und Gneißhochland.

Ein paar Entscheidungen des Schiedsrichters später fühle ich mich wie ein waschechter Hackler und fülle im Gedanken schon meinen Antrag auf Frühpension aus.

Es passieren dann noch ein paar Tunnelungen (Käptn-Querschläger - der sehr adiquat von Scotty ersetzt wird) und seltsame Dinge (Richi verlangt einen Laufpass) aber im Endeffekt passiert beim Assistenzeinsatzes des Bundesheeres. NIX! Dann ist das Spiel, die Saison und alles aus.s

Deutschland jubelt und uns ists wurst - am Heimweg geht dann die Welt fast unter und wir können uns keinen Steckerlfisch gönnen.

Aber bei einem Bosna auf der Scheibbser Botschaft ist das alles vergESSEN. Die Saison ist vorbei und das ist derzeit auch so!

14.6.10 09:00
 


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